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Louisiana – Swinging New Orleans, Django’s Candyland und feuriger Tabasco

~ English version below ~

New Orleans, ein Ort der USA-weit bekannt ist für die französischen und spanischen kreolischen Siedler. Kreolen ist die Bezeichnung für alle europäischen Nachkommen außerhalb Europas. Die Stadt ist in diesem Zusammenhang durch den kreolischen Baustil gezeichnet.

Viele Häuser sind aus dem 18. Jahrhundert und erinnern durch ihre Bauart stark an einen französischen oder spanischen Ort.Speziell im „French Quarter“ fühlt man sich, als würde man durch eine historische Altstadt in Europa schlendern.Fast alle Häuser haben zwei Etagen, verschnörkelte Balkons mit hängenden Blumenkästen, Türen und Fensterläden sind aus Holz. Dieser Ort wurde schon von jeher zum ausgelassenen Feiern und Frönen der Lüste genutzt. Auch heute noch kommen viele Menschen hierher, um eine gute Zeit bei einem „Louisiana Gumbo“ und ein paar Bieren zu haben. Viele Junggesellenabschiede fühlen sich in den engen Straßen, die mit Kneipen und Restaurants übersäht sind, wohl und feiern nicht selten bis in die frühen Morgenstunden. Hier hat man die Möglichkeit zwischen historischen Gebäuden und Denkmälern die Sau rauszulassen. Das kommt nicht zuletzt daher, dass hier der einzige Ort in den gesamten USA ist, wo man auf offener Straße Alkohol trinken darf.

Wir kamen nachmittags auf einem Campingplatz ca. 20 min südlich vom französischen Viertel an. Es regnete stark. Nachdem wir unser erstes lebendiges Gürteltier (Armadillo) gesehen hatten und der Regen etwas nachließ, fuhren wir in Richtung Stadtzentrum. Wir stellten das Wohnmobil am Algiers Point ab und fuhren mit der Fähre über den Mississippi zum Französischen Viertel. Wir ließen das Wohnmobil nur ungern zurück, da es erstens keinen richtigen Parkplatz nahe der Anlegestelle gab und wir somit einfach auf der Straße parken mussten, und zweitens New Orleans nicht unbedingt die sicherste Stadt Amerikas ist, besonders was Diebstähle angeht. Im Lonely Planet (unserem Reiseführer) wurde für New Orleans sogar eine Sicherheitswarnung ausgeschrieben, das hatten wir bisher über keine der Städte gelesen, die wir besucht haben. Besonders im Partyviertel, wo sich viele Leute tummeln, sollte man speziell aufpassen (aber das sagt ja schon der gesunde Menschenverstand).

Also ließen wir die große Kamera im Wohnmobil zurück und nahmen nur das Nötigste mit. Drüben angekommen war unser erstes Ziel das von Dani`s Arbeitskollegen Alan empfohlene Restaurant “Coop‘s Place“, wo es die besten Gumbos und im allgemeinen gute Louisiana Küche geben sollte. Auf dem Weg bestaunten wir die gemütliche Kulisse der Stadt und fühlten uns sofort wohl, trotz des nassen Wetters. Zum Glück hatten wir uns regenfeste Jacken übergeworfen, so blieben wir trocken. Wir kamen gerade noch rechtzeitig an, bevor die Leute in einer ca. 20 m langen Schlange vor dem Laden warten mussten, um hereinzukommen. Viel Platz gibt’s hier drin nämlich nicht.

Aber eine rustikale Kneipenatmosphäre mit lautem Gelächter und wenig Licht. So haben wir uns das vorgestellt!Wir bestellten uns Gumbo und Spaghetti mit Schrimps. Gumbo ist ein Eintopf bestehend aus verschiedenen Gemüse, Meeresfrüchten, Geflügel, Wurst und Reis mit einer kräftigen dunklen Soße dazu. Es ist ein Multikulti-Gericht mit Einflüssen aus den verschiedenen Kulturen der Einwanderer, die sich hier niedergelassen haben. Und es ist sehr lecker! Nach einer guten Unterhaltung mit dem Kellner, der sich anhörte als hätte er gerade eine Flasche Whiskey getrunken und drei Zigarren geraucht, tranken wir aus und quetschten uns durch die Ausgangstür nach draußen, wo wie gesagt inzwischen sehr viele Leuten anstanden, um einen Tisch zu erhaschen.

Wir stürzten uns ins Nachtleben von New Orleans, auch hier gibt es eine Hauptstraße im Französischen Viertel, in der sich alles abspielt, die Bourbon Street. Hier ist wie in Nashville und Memphis eine Bar neben der anderen und laute Musik schallt aus jeder Ecke. Doch die Atmosphäre hier ist komplett anders, besonders durch die historischen Häuser. Die Bourbon Street ist bekannt dafür, dass es einer der einzigen (oder DER einzige Ort) der USA ist, wo man Alkohol auf offener Straße trinken darf (sonst darf man nur in lizenzierten Bars und auf privatem Gelände trinken).

Viele Menschen mit Blumenvasenartigen Plastikgläsern auch „Handgranate“ genannt, gefüllt mit verschieden schmeckenden Säften, viel Zucker und sehr viel Alkohol, laufen hier durch die Straßen. Viele trinken es, viele finden es lecker, werden sehr betrunken und viele bereuen es am nächsten Tag. Wie haben es nicht probiert, da es für und Deutsche ja nichts Neues ist, auf offener Straße zu trinken! 😉

Da wir einen harten Tag hinter uns hatten, gingen wir die Straße ein bisschen auf und ab und schauen uns um. New Orleans ist nicht nur für seine gute Küche, sondern auch für seine Musik, den Swing und Jazz bekannt. Die Stadt ist voll von Kneipen die Livemusik haben. Fritzel’s European Jazz Bar ist wahrscheinlich die bekannteste Adresse hier. Jedoch sind die Bars alle sehr klein, deshalb wird es recht schnell voll, gerade bei den sehr bekannten. Zufällig war gerade ein großes Kunst- und Weinfest in der Stadt mit Livemusik in den Straßen und vielen verkleideten, angeheiterten Menschen die durch die Kunstaustellungen im Französischen Viertel zogen und tranken. Man musste wohl Eintritt bezahlen und bekam dann, wenn man sein Armband vorzeigt, in jeder noch so kleinen Galerie im Viertel ein Glas Wein…ehrlich gesagt, sahen die Leute nicht (mehr) sooo sonderlich kunstinteressiert aus, als wir sie trafen ;-D Abends gingen wir nicht ins Fritzel’s sondern in „The Spotted Cat Music Club“, hier gab es wundervollen Swing und wir leisteten uns ein paar Bier.

Doch der Swing drang aus jeder Tür in der Straße. Ein Paradies für jeden der dieses Genre liebt. Da wir auf die letzte Fähre zurück zu unserem rollenden Heim angewiesen waren, blieben wir nicht all zu lang.

Nachdem wir wieder übergesetzt hatten, fanden wir den Wohnwagen glücklicherweise vollständig und unversehrt vor und zogen uns auf unseren ziemlich überschwemmten Campingplatz zurück. Es regnete und gewitterte die ganze Nacht. Lautes Donnern, wie wir es noch nie zuvor gehört haben, hat uns einige Male aufgeweckt und wir fühlten uns wieder etwas unsicher in unserer Plastikkiste unter den riesigen Bäumen, aber hofften das Beste. Am nächsten Morgen schien das Wetter schon etwas freundlicher und wir machten uns wieder auf den Weg. Die Straßen und Parkbuchten des Zeltplatzes waren glücklicherweise asphaltiert, jegliche Wiesen rund herum jedoch völlig überschwemmt. Das bekamen vor allem ein paar arme Camper zu spüren, deren Zelte ca. 20 cm unter Wasser standen…

Unser nächstes Ziel wäre beinahe buchstäblich in Wasser gefallen, aber glücklicherweise war das Wetter dann doch gnädig zu uns. Denn für Filmliebhaber und Filmtouristen (zu denen man in den USA ganz schnell wird) ist es natürlich ein Muss, wenn man in Louisiana ist, auch auf der Evergreen Plantage, besser bekannt als „Candyland“ aus dem Film „Django Unchained“ gewesen zu sein.

Die noch immer bewirtschaftete Baumwollplantage liegt ca. 40 min westlich von New Orleans. Das Haus wurde ursprünglich von einem deutschen Siedler namens Christoph Heidel gebaut, der hier um 1760 herum mit dem Anbau von Lebensmitteln begann. Später litt die Stadt New Orleans unter einer Lebensmittelknappheit. Die Evergreen Plantage spielte eine wichtige Rolle, da der deutsche Siedler mit dem professionellen Ackerbau vertraut war. Die französischen Kolonialisten wollten, dass er mehr Lebensmittel produzieren soll, was aber mit den wenigen Mitarbeitern seines Familienunternehmens nicht mehr möglich war. Also brachten die französischen Kolonialisten afrikanische Sklaven um die Produktion anzukurbeln. Ohne dass er es gewollt hatte, besaß er nun Sklaven. Jedoch erzählte uns die Touristenführerin, die übrigens auch schwarz war, dass er dafür bekannt war, seine Sklaven sehr gut zu behandeln. So ließ er Familien zusammen in einer Hütte wohnen und jeder konnte sich auf der Farm frei bewegen. So wurde es uns jeden Falls von ihr erklärt. Die Relativierung der Sklaverei während der Tour hatte für uns jedoch die ganze Tour über einen komischen Beigeschmack. Im Film Django wird es jedoch sehr dramatisiert, bekamen wir noch zu hören. Das Haus war anfangs nicht so gestaltet wie heute. Erst als ein Nachfahre um 1830 das Haus seinem Geschmack nach im neugriechischen Stil renovieren ließ, sah es so aus wie es heute dasteht, nur mit einem Treppenflügel weniger. Von vorn betrachtet sieht das Haus riesig aus, jedoch ist es nur halb so tief wie breit. Die Evergreen Plantage ist eine von vielen in dieser Gegend, doch die Einzige mit 37 originalen intakten Gebäuden, darunter 22 Sklavenhütten, somit gilt sie als größtes historisches Erbe.

Die riesigen Eichen mit ihrem gespenstigen Moosbelag überall auf dem Gelände sind natürlich eine Attraktion für sich, besonders die unendlich lange Allee. Unter diesen Alleebäumen stehen auch die ehemaligen Sklavenunterkünfte, was den Anblick nur noch gespenstischer macht.

Im Film wurden auch hier viele Szenen gedreht. Wir hatten Glück mit der Tour, da genau zum Ende hin der Regen einsetzte. Im Regen bekam dieser Ort gleich einen ganz anderen Charme. Man kann sehen, warum dieser Ort nicht nur Kulisse für diesen einen Film war. Die Bilder sprechen für sich. Es war sehr schön und doch bedrückend, wenn man an dieses Kapitel in der Geschichte denkt. Zurück im Hauptgebäude sahen wir uns noch einige alte Dokumente an, die hier ausgestellt sind. Unter anderem Besitzurkunden von Sklaven oder Familiendokumente. So hatte der deutsche Christoph Heidel, oder inzwischen Heydell, neben seiner Frau in der Heimat, seine zweite Liebe hier in einer Sklavin gefunden, Angelique. Sie arbeitete im Haupthaus und er hatte 4 Kinder mit ihr. Vier Jahre vor seinem Tod schenkte er, durch den Code Noir VI, seinen Kindern und seiner Frau Angelique die Freiheit. Somit wollte er diese im Falle seines Todes absichern, sodass sie nicht weiterhin versklavt werden konnten. 1799 starben Christoph Heidel und seine Frau an Gelbfieber, die Plantage wurde unter den Kindern aufgeteilt.

Nicht nur für Filmbegeisterte ist dieser Ort einen Besuch wert!

Die nette Dame an der Rezeption der Evergreen Plantation gab uns nach einer kleinen Unterhaltung den Tipp, wenn wir schon mal hier sind und in Richtung Westen fahren, dann sollten wir auf jeden Fall einen Halt auf Avery Island machen, eine Halbinsel auf der seit 150 Jahren der berühmte Tabasco hergestellt wird. Das ließ sich Denis als Liebhaber von scharfen Essen natürlich nicht zwei Mal sagen! Also war uns klar wo es hingehen wird. Ungefähr 2 Stunden ging die Reise nach New Iberia, ein kleiner Ort mit einem RV Park direkt am vielbefahrenen Highway 90. Hier wollten wir die Nacht verbringen bevor es zum Tabascomuseum gehen sollte. Entgegen aller Warnungen war es doch recht ruhig und man hörte nicht viel von den Autos und Trucks. Die Dame an der Rezeption war sehr redselig und erzählte uns noch, dass es nur eine halbe Stunde entfernt letzte Nacht einen „Touchdown“ gegeben hat.

Einen Touchdown eines Tornados! Für diese Jahreszeit recht ungewöhnlich fügte sie hinzu. Wir kochten noch und unterhielten uns mit unseren Stellplatznachbarn. Wieder muss man sagen, dass die Leute einfach sehr kommunikativ und sehr freundlich sind. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu Avery Island. Eine halbe Stunde, dann ist man da. Die scharfen Saucen, die eigentlich jedem ein Begriff sind, werden ausschließlich hier in Louisiana hergestellt und auch die Chilipflanzen werden direkt hier angebaut.

Die Insel ist ein Salzdom und entstand durch auftreibende Salze und auf ihr befindet sich im Wesentlichen die Tabascofabrik mit Anbaufeldern, einem riesigen botanischen Garten der auch als Dschungelgärten bezeichnet wird, den Arbeiterunterkünften und dem Herrenhaus der Eigentümer. Wer Tabasco mag muss hierherkommen. Überall liegt der Geruch der scharfen Sauce in der Luft. Man kann sich die Produktion vom Anbau bis zur Abfüllung anschauen und das Beste! -am Ende im Souvenirladen kann man alle Sorten, und das sind sehr viele, verkosten! Auch im Restaurant nebenan bekommt man zum Essen eine große Auswahl an Tabasco dazu. Auch der Besuch in den Dschungelgärten im Anschluss an das Museum lohnt sich sehr! Hier kann man durchlaufen oder mit seinem Auto durchfahren. Es ist riesig! Die meisten Besucher benutzen deshalb das Auto. Hier sieht man nochmal die typische Sumpflandschaft mit Alligatoren, Schildkröten und vielen unterschiedlichen Pflanzen. Flamingos und andere Vogelarten bekommt man hier auch zu Gesicht. Nach ungefähr 5 Stunden auf Avery Island fuhren wir weiter in nördlicher Richtung.

Die kommende Nacht verbrachten wir, wieder einmal sehr spontan, auf einem kleinen Campingplatz in der Nähe des Lake Charles, einem großen See zu dem viele Familien für ein Kurzurlaub fahren. Auf dem nur sieben Stellplatz großen Campingplatz war es auch schon richtig belebt mit der Geburtstagsfeier einer Großfamilie und anderen Gästen. Wir bekamen den letzten Platz direkt neben Tracey und Dave, einem Pärchen aus der Gegend. Ein schon recht angeheiterter Geburtstagsgast kam rüber und fuhr sein Auto ein Stück zur Seite, sodass wir richtig einparken konnten und unterhielt sich mit uns. Wie wir es nicht anders gewohnt waren sehr lustig und lud uns auch gleich zu einem Schlummertrunk ein.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, heißt die restliche Cola und Wein in den Kühlschrank gepackt, gingen wir noch zu unseren direkten Nachbarn und verbrachten die Zeit bis zu nächtlicher Stunde redend mit Ihnen. Tracey fährt eine ca. 13 m lange fahrende Bibliothek und Dave ist pensionierter John Deere Schlosser. Zur Geburtstagsfeier haben wir es dann nicht mehr geschafft, da diese zu früh beendet wurde. Eventuell dem Alkoholpegel der Männer geschuldet, aber so genau konnten wir es nicht herausfinden.

Am nächsten Morgen machten wir noch ein verkatertes Gruppenbild mit den Beiden und dann gingen es auch schon weiter. Wir verließen das vielseitige Louisiana und steuerten den Staat der Cowboys, Waffen und der NASA Zentrale an – Texas! Yeeeaaahaw!

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~ English Version ~

Louisiana – Swinging New Orleans, Django’s Candyland und burning Tabasco

New Orleans, a place that is famous throughout the USA for its French quarter and Spanish creole settlers. Creoles are European descendants living outside of Europe. For this reason you can find creole architecture all over the city. Many buildings are from the 18th century and remind you of a French or Spanish town due to their style. Especially in the “French Quarter” you feel like walking through the historic centre of a European city.

Almost all houses have two stories with beautiful squiggly balconies with colourful flowers hanging down and have wooden doors and window shutters. This place has always been used for wild partying and indulging in vices. Until today people come to the city to have a good time, enjoying a “Louisiana Gumbo” and a few beer. Many stag parties are held here in the narrow streets, full of bars and restaurants and last quite often until the next morning. Here you have the possibility to party like crazy between historic buildings and monuments. Especially because this is the only place in the whole US, where you are allowed drink alcohol on the street.

In the afternoon we arrived at the RV Park about 20 min south of the French Quarter. It was raining heavily. After we`ve seen our first alive armadillo and the rain was getting less, we drove in direction of the city centre. We parked the RV at Algiers Point and took the ferry over the Mississippi to the French Quarter. We didn’t feel really comfortable to leave our RV at his own, since there was no actual parking lot near the ferry terminal and we had to park on the street and additionally New Orleans isn’t known to be the safest city in the US, especially regarding thefts. There was a particular safety warning regarding New Orleans in our Lonely Planet travel guide (we didn’t read anything like that about the other cities we have visited so far). Especially in the party area of town, where most of the people are, you need to be very careful (but that’s actually common sense).

So we left our good camera in our RV and just took the essentials. After we arrived on the other side, our first place to go was a restaurant named “Coop’s Place”, which was a recommendation by Dani’s colleague Alan, where you should get the best Gumbos and good Louisianan kitchen in general. On our way we enjoyed the nice scenery and felt pleased even though the weather was miserable. Luckily we brought some rain gear to stay dry.

We just arrived in time, before people queued up in a 20 meter line in front of the restaurant to get in, since there is not much space in there, just a cosy pub atmosphere with lots of laughter and not much light. That’s what we wanted! We ordered a Gumbo and pasta with prawns. Gumbo is a kind of stew with vegetables, seafood, chicken, sausages and rice in dark gravy. It’s a meal with influences from all the cultures which immigrated and settled in this area. And it’s delicious! After a nice chat with our waiter, who sounded like he just skulled a bottle of whiskey and smoked three cigars, we finished our drinks and squeezed through the exit, where all these people where already waiting to snatch a free table.

We jumped into the nightlife of New Orleans. Here is also one main street in the French quarter, where everything is happening – the Bourbon Street. Like in Nashville or Memphis, you can find one bar lined up next to the other here, with loud music from every corner. But the atmosphere here is completely different, especially due to the historic buildings. The Bourbon Street is well known as one places (or the ONLY place) in the whole US, where you are allowed to drink on the street (normally you are only allowed to drink on licenced or private premises). You see many people here with colourful cups, which look like a flower vase and are called “hand grenades”.

They are filled with different juices, lots of sugar and even more alcohol – many people drink and like it, get pretty shitfaced and regret it all the next day. We didn’t try it, since it’s nothing special for a German to drink in the public 😉

Since we had a long day, we just wandered through the streets to have a look around. New Orleans is not only well known for its delicious cuisine, but also for its excellent music, like Swing and Jazz. So there are a lot of bars with live music around. Fritzel’s European Jazz Bar is probably one of the most famous. But since most of the bars a quite tiny, they fill up pretty quickly, especially the most common ones. Coincidentally there was an art and wine fair in town at this time, with lots of live music in the streets and where dressed up and slightly tipsy people wandered through the streets from one art gallery to the next one. As we found out later, you needed to pay for permission and if you show your wristband even in the tiniest art gallery, you get a glass of wine…to be honest, the people we saw in the late afternoon didn’t seem toooo much interested in the art of the galleries any more 😉 Later that night we didn’t go to Fritzel’s but to “The Spotted Cat Music Club”, where we enjoyed some nice live swing music and a few beer. Swing music came out of every door along the street – a pure pleasure for everyone who is in to this music. Since we were dependent on the last ferry back to our home on wheels, we couldn’t stay too long.

After we were back on the other side of the river, we were glad to find our RV in one piece and without any dents and drove back to our campsite, which was pretty flooded. It rained and thundered heavily all night. We woke up a few times due to the loudest thunders we had ever heard and we didn’t feel very safe in our little plastic box under these huge trees that night – but we hoped for the best. The next day the weather seemed to be much nicer and we carried on. Luckily the paths and parking lots on the camp site were asphaltic, but the whole lawn around it was completely flooded. Especially a few campers had to suffer badly from the heavy rain, whose tents where about 20 cm under water…

Our next stop was literally almost rained out, but luckily the weather improved a lot during the day. For movie enthusiasts and tourists it’s a must do on the bucket list in Louisiana to visit the Evergreen plantation, better known as “Candyland” from “Django Unchained”. The cotton plantation, which is still in operation, is located about 40 minutes west of New Orleans. The house was built by a German settler called Christoph Heidel, who started to grow vegetables and grains in the 1760s. Later New Orleans suffered from shortage in groceries.

That was when the Evergreen Plantation became important, since the German settler had good knowledge of the agriculture. The French colonialists wanted him to grow more groceries but soon it became too much work for his small family business. Eventually the French brought over slaves from Africa to help on the fields. Even though Heidel didn’t want it, he now possessed slaves. But like our tour guide (a black lady by the way) told us, he was known to treat his slaves very well and not like slaves. They could live together with their families in a hut and were allowed to move freely on the property. That’s what our tour guide told us. It was really odd to listen to the relativization of the slavery during the whole tour. But they also told us, that it was highly dramatized in the Django movie. The house itself looked much different when it was built. A late descendant of Heidel changed it completely in the 1830 into the modern Greek style like we can see it today, just with only one staircase. From the front, the house looks massive, but it’s just half as deep as wide. The Evergreen Plantation is one of many in this area, but the only one with 37 buildings which are original and intact, 22 amongst them are slave huts, so it’s the biggest historical heritage.

The tall oak trees with their spooky moss grown all over them which are all over the property are an attraction itself, especially the ones which are lined up along the eternal alley. Under these oak trees there are the slave huts located, which make the place even spookier. Many scenes of the movie have been shot here, too. We were really lucky with our tour, since it started to rain at the end and which made the whole place even more mysterious. It’s easy to see, why this place was used for some more movies. Just have a look at the pictures. It was an awesome experience but a bit depressing at the same time, if you think about this chapter of the history. Back in the main building we looked through some original documents, which are on display. There are deeds of ownership for the slaves and family documents. So Christoph Heidel, or Heydell how he was spelled in the meantime, had not only his wife back in Germany, but also fell in love with a slave woman, Angelique.

She worked in the main building and they had 4 children together. Four years before he died, he gave freedom to Angelique and their children, which was possible due to the Code Noir VI, so they are save in case of his death and can’t be sold as slaves anymore. In 1799 Christoph Heydell and his wife died of yellow fever, the plantation was given to their children. Not only for movie enthusiasts worth a visit!

After a nice chat with the nice lady at the counter of the Evergreen Plantation she gave us a hint, if we are heading west, we should stop on Avery Island. It’s a small peninsula in the south of Louisiana where they produce the famous tabasco for 150 years. Denis, who loves spicy food, was immediately convinced. So the next goal was set. It took us about 2 hours drive to get to New Iberia, a small town with a RV park just on the busy highway 90. Here we wanted to spend the night before the tabasco museum. Contrary to all the warnings, it was quiet and you didn’t hear lots of the passing cars and trucks. The lady at the reception was very chatty and told us there was a “touchdown” just half an hour away from here last night. A touchdown of a tornado! A bit unusual for this time of the year, she added. We cooked our dinner and had a chat with the neighbors in the lot next to us. And again we have to say, that people here are just very communicative and friendly. Next morning we headed off to Avery Iland. Half an hour drive and you are there.

The world famous spicy sauces are made only here in Louisiana and the hot pepper plants are also grown here. The Island is a salt dome built out of upcoming salt. On this island is the tabasco factory with its acreage, a huge botanical garden which is also called the jungle gardens, accommodation for workers and the owner’s manor. For someone who loves Tabasco it’s a must to come here! The smell of the spicy sauce is everywhere in the air. You can watch the production from planting till bottling and the best! – At the end you can try all different flavors of Tabasco in the souvenir shop and there are many!

You can get a lot of different sauces next to the shop in the restaurant for your lunch as well. Also it’s worth it to visit the jungle gardens right after the museum. You can either walk through or drive through with your own car. It’s huge! That’s why a lot of the visitors prefer the car. Here you can see the typical swamp landscapes with alligators, tortoises and many different kinds of plants. Flamingos and other bird species are hiding here too. After 5 hours on Avery Island we were heading further north.

Upcoming night we stayed on small campsite near Lake Charles, spontaneously as mostly. Only offering seven sites, this campsite was already busy due to a big birthday party and other guests. We got the site right next Tracey and Dave, a local couple. A tipsy birthday guest came over to move his car a bit for us, so we could park in nicely. After a fun chat he invited us for a drink. After we made ourselves comfy, means we put the rest of coke and wine into the fridge, we went over to our neighbours and stayed there until late. Tracey drives a ca. 13 m long library bus and Dave is a retired John Deere mechanic. We didn’t make it to the birthday party, because they finished quite early. Maybe because of the alcohol level of the guys, but we couldn’t figure it out exactly.

After a hung-over selfie of us four the next morning and saying good bye, we went on again. We are leaving versatile Louisiana and heading towards the state of cowboys, guns and the NASA base – Texas! Yeeeeaaahaw!

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